So lange dabei bleiben bis

So lange dabei bleiben bis

Du ziehst nicht das an, was Du willst, son­dern das, wor­auf Du Dei­ne Auf­merk­sam­keit rich­test. Und Auf­merk­sam­keit zu schen­ken ist kei­ne ein­ma­li­ge Sache, son­dern etwas Bestän­di­ges, das ein fes­ter Bestand­teil Dei­ner Exis­tenz ist.

Jeder Süch­ti­ge weiß, dass er nicht von heu­te auf mor­gen süch­tig gewor­den ist. Es begann mit einem klei­nen Ver­lan­gen, das befrie­digt wur­de, dann kam wie­der ein Ver­lan­gen, das befrie­digt wur­de, usw. bis die Per­son nicht mehr ohne aus­kommt.

So kannst Du schnell ver­ste­hen, dass das, was zu Dei­ner Iden­ti­tät wird, das ist, dem du Tag für Tag nach­gibst, genau wie ein Süch­ti­ger. Für Süch­ti­ge gibt es kei­ne frei­en Tage, des­halb wer­den sie auch Süch­ti­ge genannt, weil es nun Teil ihres Lebens ist.

Um das zu wer­den, was Du sein möch­test, muss es eine bestän­di­ge Wahr­neh­mung Dei­nes Lebens aus der Per­spek­ti­ve geben, dass Du bereits so bist.

Fra­ge Dich: Ist Dein Wunsch Teil Dei­nes Lebens aus der Per­spek­ti­ve des Seins und nicht nur aus der Sehn­sucht her­aus? Kannst Du Dir jetzt selbst­be­wusst auf Dei­ne Brust klop­fen und sagen, dass Du Dein Leben aus der Per­spek­ti­ve erfüll­ter Wün­sche betrach­test? Kannst Du sagen, dass Du in der völ­li­gen Gewiss­heit lebst, dass das, was Du Dir gewünscht hast, bereits Dir gehört?

Wenn Du erwar­test, dass der neue Zustand jetzt ein­tritt, bleibst Du ihm nicht treu. Aber wenn Du so lan­ge dabei bleibst, bis es für Dich selbst­ver­ständ­lich ist, aus die­sem Zustand her­aus zu den­ken, wird er in Dei­ner Welt ent­ste­hen.

Aus­zug aus Elec­tion and chan­ce of con­scious­ness

Gefun­den bei Neville God­dard

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