Was fütterst Du?

Was fütterst Du?

Du hast einen Wunsch. Du kannst auf den Wunsch oder auf die Wunsch­er­fül­lung bli­cken. Du kannst Dir vor­stel­len, wie toll es wäre, wärst Du gesund, hät­test Du mehr Geld, wärst Du nicht län­ger allein, usw.

Du kannst dies für immer tun, ohne dass es eine Ver­än­de­rung gibt. Ganz im Gegen­teil, damit füt­terst Du Dein Ver­lan­gen und Dei­ne Sehn­sucht.

Oder aber Du betrittst den Zustand, fühlst den Zustand mit Dei­nem Wesen, indem Du Dei­ne Welt aus dem erwünsch­ten Zustand betrach­test. Indem Du Dich ima­gi­na­tiv von ande­ren sehen lässt, wie sie Dich sehen wür­den, wenn Du den Zustand bereits ver­kör­pern wür­dest.

Du füllst immer Zustän­de mit Dei­nem Wesen aus. Jeder Zustand hat sei­nen eige­nen Inhalt, sei­ne eige­nen Gren­zen und Limi­tie­run­gen. Die­se ver­än­dern zu wol­len, ist ein sinn­lo­ser Kampf in der Außen­welt. Zu war­ten, bis die­ser sich auto­ma­tisch ändert, ist sinn­lo­ses war­ten und repro­du­zie­ren.

Den Zustand zu ver­las­sen, indem Du ihn durch einen ande­ren Zustand ersetzt, den Du nun mit Dei­nem Wesen füllst, bedeu­tet Ver­än­de­rung, ein kom­plett ver­än­der­tes Leben mit kom­plett neu­en Erfah­run­gen.

Gefun­den bei Dani­el Dad­deh

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