
Der Inhalt Deiner Vorstellung
Stelle Dir ein Verlangen vor, zum Beispiel Reichtum. Wenn Du reich wirst, vergisst Du vielleicht, auf welche Weise dieser Reichtum zustande kam, und hältst all die äußeren Kräfte, die dazu beigetragen haben, für die Ursachen. Doch die äußeren Kräfte mussten die Rolle spielen, die sie spielten, weil Du Dir vorstelltest, was Du Dir vorgestellt hast.
Du unterscheidest Dich im Akt des Vorstellens nicht von irgendeinem anderen Menschen auf der Welt. Der einzige Unterschied liegt im Inhalt Deiner Vorstellung. Was stellst Du Dir vor? Stellst Du Dir etwas Geringes vor und bemitleidest Dich selbst? Nun gut, das Leben wird beweisen, dass Du allen Grund der Welt hattest, Dich selbst zu bemitleiden, denn die Schläge werden auf Dich zukommen.
Und Du wirst Dich an die wenden, die die Schläge austeilten, und ihnen die Schuld geben, obwohl die Schuld, falls es überhaupt eine Schuld gibt, bei Dir selbst liegt; denn hättest Du Dir nicht vorgestellt, was Du Dir vorgestellt hast, wärst Du nicht in die Umstände geraten, in die Du geraten bist.
Gefunden bei Neville Goddard















