Opfer Deiner Gedanken sein

Opfer Deiner Gedanken sein

Dei­ne Gedan­ken kön­nen Dich nur bedrän­gen, wenn Du es zulässt. Und Du lässt es immer zu, wenn Du Inter­es­se am Inhalt Dei­ner Gedan­ken zeigst und Du mit Dei­ner Auf­merk­sam­keit dar­auf kle­ben bleibst.

Wenn der Schmied sei­nen Ham­mer benützt, um sich damit gegen sei­nen Kopf zu hau­en, dann ist nicht der Ham­mer dafür ver­ant­wort­lich. Genau­so ist es mit dem Den­ken. Du hast Dich dar­an gewöhnt, so gut wie allen Gedan­ken Dei­ne Zustim­mung zu geben, so sehr, dass Du das Gefühl hast, Opfer Dei­ner Gedan­ken zu sein.

Dadurch hast Du Dich frei­wil­lig in die Unfrei­wil­lig­keit manö­vriert bzw. den Schein davon. Und Du behältst Dich wei­ter­hin dort, indem Du damit fort­fährst, allen sor­gen­vol­len, ängst­li­chen, bewer­ten­den und selbst­be­zo­ge­nen Gedan­ken Dei­ne Auf­merk­sam­keit zu schen­ken. Dann fragst Du Dich, war­um Du Dich so schwer mit Ver­än­de­rung tust.

Aus die­sem Grund ist es ent­schei­dend, zuerst wie­der die vol­le Ver­ant­wor­tung für die eige­nen Gedan­ken zu über­neh­men. Nicht in Form einer per­sön­li­chen Urhe­ber­schaft, aber in Form von Kennt­nis­nah­me und Bewusst­heit.

Du kannst damit begin­nen, die Gedan­ken zu beob­ach­ten und die Gewohn­heit los­las­sen, ein sol­ches Inter­es­se an ihnen zu haben. Dar­auf­hin stirbt sämt­li­ches unfrei­wil­li­ges Den­ken von selbst aus, denn Bewusst­heit und Frei­wil­lig­keit sind gewis­ser­ma­ßen syn­onym.

Die­se Her­an­ge­hens­wei­se ist effek­ti­ver als jede ande­re, da sie bei der Wur­zel ansetzt, näm­lich an Dei­ner Denk­sucht. Das Opfer der eige­nen Gedan­ken zu sein oder nichts gegen Gedan­ken tun zu kön­nen, ist eben auch nur ein Gedan­ke.

Gefun­den bei Ugi Mül­ler

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