
Bleibt das Unerwünschte?
Im Grunde kämpfst Du nicht mit dem Gefühl in Dir, sondern mit der unbewussten Vorstellung, dass das Gefühl nicht von selbst wieder weggeht. Dein Widerstand bezieht sich immer auf die Zukunft.
Je mehr Du gegen die Vorstellung ankämpfst, dass das Unerwünschte bleibt, desto intensiver fokussierst Du das Unerwünschte. Und desto mehr erreichst Du genau das Gegenteil von dem, was Du mit dem Kampf eigentlich erreichen möchtest.
Lasse den Kampf los, atme durch. So wie Du durchatmest, wenn Du merkst, dass Dir der vergessene Name nicht schneller in den Sinn kommt, wenn Du Dir Druck machst. Du lässt los und denkst “Er kommt mir schon in den Sinn”. Genau das kannst Du auch bei allen Arten von unerwünschten Gefühlen und Gedanken machen. Anstatt zu kämpfen und das Unerwünschte damit regelrecht zu verfestigen, lässt Du los. Atme durch und sage Dir: “Es geht vorbei”. Interessanterweise ist genau in dieser Vorstellung die gegenwärtige Akzeptanz automatisch mitenthalten.
Gefunden bei Ugi Müller









