Vom Macher zum Schöpfer

Vom Macher zum Schöpfer – Die Kunst der entschiedenen Hingabe

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Du rennst Dich müde. Du inves­tierst unzäh­li­ge Stun­den, setzt Dei­ne gesam­te Wil­lens­kraft ein und erzwingst Ergeb­nis­se mit rei­ner Mus­kel­kraft. In Dei­nem Kopf herrscht der Irr­glau­be, dass har­ter Kampf und stän­di­ge Kon­trol­le der ein­zi­ge Weg sind, um Dei­ne Wün­sche in die Rea­li­tät zu zie­hen. Du klam­merst Dich an Äuße­res, beißt die Zäh­ne zusam­men und wun­derst Dich, war­um sich Dir die wah­re Erfül­lung trotz Dei­nes enor­men Auf­wands ent­zieht. Das inne­re Gefäng­nis, in dem Du steckst, ist das Dik­tat Dei­nes Ego-Ver­stan­des. Du glaubst, Du müss­test die Welt im Außen mit Ver­stand und Anstren­gung zurecht­bie­gen, wäh­rend Du über­siehst, dass Dei­ne äuße­re Rea­li­tät stets nur ein spie­geln­der Abdruck Dei­nes inne­ren Bewusst­seins­zu­stands bleibt.

Kapi­tu­la­ti­on ist kein Schei­tern, son­dern die Ent­waff­nung Dei­nes Kon­troll­zwangs
Dein Ego begreift das Nach­ge­ben als Nie­der­la­ge. Die ent­schei­den­de Bewusst­seins­me­cha­nik funk­tio­niert umge­kehrt: Sobald Du den ver­krampf­ten Mus­kel­krampf im Außen been­dest und Dei­ne kör­per­li­che Zwang­haf­tig­keit auf­gibst, schaffst Du Raum für die eigent­li­che Schöp­fer­kraft in Dir.

Wider­stands­lo­ses Nicht-Akzep­tie­ren
Du leug­nest Dei­ne jet­zi­gen Umstän­de nicht hys­te­risch, ver­fällst aber eben­so wenig in pas­si­ve Erge­ben­heit. Du siehst Dei­nen aktu­el­len Kon­to­stand, Dei­ne gesund­heit­li­che Lage oder Dei­ne Ein­sam­keit klar vor Dir, ver­wei­gerst die­sem Zustand jedoch die Macht über Dei­nen inne­ren Zustand. Du nimmst die Fak­ten wahr, ohne Dein inne­res Sein dar­an zu bin­den.

Ent­schie­de­ne Hin­ga­be statt mut­lo­ser Auf­ge­be
Du lässt das ver­krampf­te Machen los, hältst aber uner­schüt­ter­lich am Gefühl Dei­nes erfüll­ten Wun­sches fest. Dein inne­rer Mensch über­nimmt die Füh­rung, wäh­rend Dein äuße­rer Macher ruhen lernt.

Die Mani­fes­ta­ti­on dient Dei­nem Erwa­chen, nicht Dei­nem Ego
Das Ziel eines Wun­sches ist nie das äuße­re Objekt an sich. Das Äuße­re bil­det ledig­lich die Bei­ga­be. Der eigent­li­che Zweck jedes Ver­lan­gens liegt dar­in, dass Du die unge­heu­re Kraft Dei­nes eige­nen Bewusst­seins im Hier und Jetzt erfährst.

Hör auf, die Scher­ben Dei­nes Lebens im Außen mit blo­ßen Hän­den neu zusam­men­zu­kle­ben. Hör auf zu kämp­fen und erlau­be Dei­nem Bewusst­sein, das Ergeb­nis für Dich zu tra­gen. Wer im Hier und Jetzt voll­kom­men in dem Gefühl ruht, bereits am Ziel zu sein, muss der Welt da drau­ßen nichts mehr bewei­sen.

Gefun­den bei Dani­el Dad­deh

 

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